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Herz-Kreislaufsystem

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems gehören in den industrialisierten Ländern zu den häufigsten Krankheiten und Todesursachen. Deshalb gehört bei der Erforschung ihrer Verursacher, neben den Hauptverantwortlichen wie Übergewicht oder Bewegungsmangel, auch dem eventuellen Einfluss von elektromagnetischen Felder erhebliches Interesse. Dabei untersucht man kardiovaskuläre Veränderungen, also etwa Änderungen des Blutdrucks, der Herzfrequenz oder der Wellenform des Elektrokardiogramms. Allerdings stellen kleine Veränderungen von Herz-Kreislaufparametern (z.B. Pulsrate), die durch vielfältige Einflüsse permanent auftreten, nicht unbedingt gleichzeitig ein Gesundheitsrisiko dar.

Elektrosmog und das Herz-Kreislaufsystem

Für die kontrovers diskutierten Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen gibt es bislang keine einzige aussagekräftige Untersuchung, und bei vielen Befunden lässt sich nicht sagen, ob Strahlung tatsächlich die Ursache ist. Empfehlenswert ist daher ein  Vorsorgeorientierter Umgang mit hochfrequenter Strahlung und eine verstärkte Erforschung der gesundheitlichen Wirkungen. Laut Jürg Baumann, Chef der Sektion Nichtionisierende Strahlung im BUWAL, dient der Bericht in erster Linie als wissenschaftliche Grundlage für einen gesellschaftlichen Risikodiskurs. Der Bericht zeige, dass eine Vorsorgeorientierte Schutzstrategie und zusätzliche Forschung nötig sind. Das BUWAL hat beim Bundesamt für Bildung und Wissenschaft einen Vorschlag für ein entsprechendes Nationales Forschungsprogramm eingereicht. Der Bundesrat wird bis Ende 2003 darüber entscheiden. Bislang gesicherte Effekte zeigen sich z. B., wenn ein elektrischer Strom durch den Körper fließt, wie bei einem Stromschlag (dann jedoch oft mit tödlichem Ausgang). Die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder unterhalb der Grenzwerte lassen sich dagegen noch nicht zusammenfassend beurteilen.