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Schlafphasen

Der Schlaf

Der Schlaf wird insbesondere durch das Hormon Melatonin eingeleitet, welches am Anfang des Schlafs ausgeschüttet wird, dessen Konzentration aber im Verlauf des Schlafs langsam abnimmt. Auch das Neurohormon Serotonin spielt eine große Rolle. Aufgrund der Gehirnaktivitäten, die durch das EEG gemessen werden können, lässt sich der Schlaf in verschiedene Stadien einteilen. Im Stadium A, dem entspannten Wachen, findet man viele Alphawellen (813 Hz). Das Stadium B entspricht dem Einschlafen. Hier findet man Beta- (> 13 Hz) und Thetawellen (47 Hz). Im physiologischen Sinne ist Schlaf erst erreicht, wenn keine Alphaaktivität mehr vorhanden ist. Im Stadium E wird der sogenannte Tiefschlaf erreicht. Charakteristisch für diesen Schlafzustand sind die Deltawellen (< 4 Hz). Der Tiefschlaf ist seinerseits unterteilt in drei Phasen zunehmender Tiefe, bezeichnet als Phase I, II und III. Nach Phase III folgt der Traumschlaf (REM-Schlaf). Diese Abfolge der Tiefschlafphasen I bis III mit nachfolgendem REM-Schlaf dauert ungefähr 90 Minuten und wiederholt sich zyklisch im Lauf der Nacht. Dabei nimmt der Anteil der Tiefschlaf-Phase III allmählich ab und die REM-Phasen werden länger. Dieser 90-Minuten-Zyklus setzt sich auch in der Wachzeit fort und führt zu Phasen wechselnder Leistungsbereitschaft (Ultradiane Rhythmik). Das Erwachen fällt am leichtesten aus den REM-Phasen, was zusammen mit der Zyklusdauer sinnvoll für eine Planung der zuträglichen Weckzeit genutzt werden kann (ganzzahliges Vielfaches von 90 Minuten ab Einschlafzeit).

Schlafen unter der Einwirkung elektrischer Felder

Der Einfluß elektromagnetischer Felder auf den Schlaf wurde in unterschiedlichen Studien an Probanten in Schlaflabors untersucht. Hierbei fand man bei starken gepulsten Feldern, wie sie von auf Sendung befindlichen Mobilgeräten ausgehen, teilweise eine verkürzte Einschlafdauer und eine Verringerung des Anteils des REM-Schlafs. Jedoch waren die Ergebnisse nicht durchweg konsistent und sind auch nicht auf die Felder von Basisstationen übertragbar. Andere Untersuchungen fanden für diese sogar eine Verbesserung der Schlafqualität. In beiden Fallen ist ein Einfluss der Felder auf die Schlafenden festzustellen.