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Mikrowelle

Im Mikrowellenherd werden elektromagnetische Wellen bei einer Frequenz von 2400 MHz erzeugt, die Wassermoleküle besonders gut zu Schwingungen anregen. Die durch die Wassermoleküle aufgenommene Schwingungsenergie bewirkt eine Erwärmung. Da der Mikrowellenherd wie ein umgekehrter Faradayscher Käfig funktioniert, ist die Stärke des elektrischen Feldes außerhalb des Gerätes sehr gering. Im Übrigen schaltet sich das Gerät aus Sicherheitsgründen beim Öffnen der Tür automatisch durch Unterbrechen der Energiezufuhr ab. Die Dichtigkeit von Mikrowellenherden wird von den Herstellern im Prüffeld getestet.

Funktionsweise der Mikrowellenherd

Die Mikrowellen werden durch eine besondere Art Magnetfeldröhre (Magnetron) erzeugt. In solch einem Magnetron wird aus einer durch einen Hochspannungstransformator erzeugten Hochspannung von etwa 4000 Volt ein Elektronenstrom gebildet. Durch Schlitze und Resonatorkammern entstehen dabei hochfrequente Schwingungen, die Mikrowellen, welche in den Garraum geleitet werden. Die metallischen Wände und das mit einem Drahtgitter versehene Fenster in der Türe reflektieren die eingeleiteten Mikrowellen mehrfach. Um eine gleichförmigen Erwärmung zu erzielen werden deshalb oft die Speisen mit einem Drehteller gedreht.